
Große Fußstapfen. Ein Jahr später.
Seit knapp einem Jahr ist Tim Stelter Teil unseres Teams – und von Beginn an auf einer unserer Dauerbaustellen im Einsatz. Keine leichte Aufgabe, denn dort tritt er perspektivisch in die Fußstapfen von Rudolf Gasde, der in diesem Jahr sein 45-jähriges Betriebsjubiläum gefeiert hat.
Rudi könnte längst im Ruhestand sein. Sein Satz war jedoch klar:
„Ich gehe erst in Rente, wenn ich weiß, dass die Baustelle in guten Händen ist.“
Für Tim bedeutete das: Verantwortung von Anfang an. Die ersten drei bis vier Monate waren intensiv. Neue Strukturen, viele Schnittstellen, hohe Erwartungen. „Da war ich abends erstmal platt“, beschreibt er die Anfangszeit. Schritt für Schritt ist er in die Rolle hineingewachsen – begleitet von einem erfahrenen Bauleiter mit norddeutsch-direkter Art.
Was Tim besonders schätzt, ist die Kommunikation auf Augenhöhe – intern wie extern mit den Projektleitern auf der Baustelle. Ein wichtiger Moment kam nach sechs Monaten: Zwei Wochen war Rudi im Urlaub, die Verantwortung lag vollständig bei Tim. Das Feedback danach war ehrlich und konstruktiv – ein paar Hinweise, aber insgesamt ein gutes Gefühl. Für Tim ein Zeichen, dass er angekommen ist.
Inzwischen hat sich die Zusammenarbeit weiterentwickelt. Aus vier gemeinsamen Tagen auf der Baustelle sind zwei geworden. Das Fachwissen von Rudi bleibt greifbar, gleichzeitig wächst Tims Eigenständigkeit spürbar.
Der Alltag bleibt anspruchsvoll: neue Anforderungen, kurzfristige Abstimmungen, zuletzt die Planung und Umsetzung von Netzwerkschränken mit über 100 Leitungen inklusive eigenständiger E-Plan-Erstellung zur Finalisierung am Standort. Verantwortung gehört dazu – ebenso wie saubere Abstimmung.
Bemerkenswert ist auch: Tim ist rund 35 Jahre jünger als einige Kollegen vor Ort. Trotzdem funktioniert die Aufgabenverteilung – Erfahrung trifft neue Perspektive.
Ein Jahr später lässt sich sagen: Die Fußstapfen sind groß. Und sie füllen sich.



